Der beste Industrial Wearable-Scanner mit Touch und die Produktivitätssteigerung In der...
Tragekomfort im Lager: Warum ergonomische Wearables echte Effizienzbringer sind
In der Logistik ist Effizienz der Schlüssel. Jede Sekunde, jeder Handgriff zählt – besonders im Lager. Wearables, wie z. B. am Handrücken getragene Scanner, unterstützen Mitarbeitende bei der täglichen Arbeit. Doch ihre Wirkung hängt maßgeblich davon ab, wie sie getragen und genutzt werden können.
Das Problem mit doppelten Handschuhen
Ein häufiger Praxisversuch, Wearables im Lager zu befestigen, besteht darin, sie mit einem zusätzlichen Handschuh über dem eigentlichen Arbeitshandschuh zu kombinieren. Doch diese scheinbar einfache Lösung bringt einige Nachteile mit sich:
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Bewegungseinschränkung: Zwei Handschuhlagen schränken die Feinmotorik ein – besonders beim Greifen oder Scannen von Artikeln.
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Weniger Tragekomfort: Längeres Tragen wird als störend empfunden – gerade bei langen Schichten im Lager.
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Erhöhte körperliche Belastung: Durch zusätzliche Reibung oder Hitzestau kann die Motivation sinken, neue Tools regelmäßig zu nutzen.
Diese scheinbar kleinen Einschränkungen können sich schnell negativ auf die Produktivität und Akzeptanz Tools auswirken.
Wearables funktionieren nur, wenn sie sich an den Menschen anpassen
Ergonomie spielt bei der Einführung von innovativen Tools in der Logistik eine zentrale Rolle. In einer Studie des Fraunhofer IAO wird klar: Technologien wie Scanner-Wearables werden dann akzeptiert, wenn sie einfach zu bedienen sind und die natürliche Bewegung nicht stören.
Auch im Bericht „Akzeptanz von Wearables in der Industrie“ (Econstor, 2022) heißt es:
„Wenn Wearables als unbequem oder als störend empfunden werden, sinkt ihre Nutzungsbereitschaft – unabhängig von ihrem technischen Potenzial.“
Gerade in der Kommissionierung oder bei wiederholten Abläufen im Lager ist es entscheidend, dass neue Technologien wie Wearable-Scanner möglichst intuitiv und körperlich entlastend eingesetzt werden können.
Lösungen, die nicht stören, sondern unterstützen
Für den erfolgreichen Einsatz von Wearables in der Logistik braucht es mehr als nur eine gute Software – es braucht durchdachte Befestigungslösungen, die den Arbeitsalltag wirklich erleichtern.
Eine ergonomische Lösung für den Einsatz im Lager sollte:
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Einfach anzubringen sein (z. B. selbstklebend auf dem Arbeitshandschuh)
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Bewegungsfreiheit erhalten und nicht einschränken
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Individuell anpassbar sein – für unterschiedliche Handschuhgrößen, Rechts- und Linkshänder sowie Tätigkeiten
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Keine zusätzliche Schicht (z. B. zweiten Handschuh) erforderlich machen
So können Wearable-Scanner als echtes Tool im Lageralltag wirken: unterstützend statt belastend.
Fazit: Tragekomfort ist kein Extra – sondern Grundvoraussetzung
Die besten Tools in der Logistik nützen wenig, wenn sie nicht gerne genutzt werden. Gerade im Lager, wo Präzision und Tempo entscheidend sind, sollten Wearables nicht nur funktional, sondern auch ergonomisch durchdacht sein. Nur dann entfalten sie ihr volles Potenzial – und tragen aktiv zur Prozessverbesserung bei.